Unternehmensstruktur

LILYLA Hörbuch-Editionen arbeitet im Bereich des Voice-Acting mit folgenden Künstlern zusammen:

Alexander Walther

Alexander Walther

Ich wurde am 16. 8. 1963 in Stuttgart geboren. Nach einem Studium der Musik und Literatur und einer Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten (Englisch) machte ich hier und dort Volontariate und arbeitete im Anschluss als Redakteur und freier Journalist für diverse Printmedien. Seit 2009 arbeite ich noch als Radioredakteur.

Andreas Jeßing

Ich stehe seit 30 Jahren auf der Bühne, und habe zudem Krankenpflege gelernt. Meine beruflichen Professionen habe ich immer mal wieder gewechselt und nun füge ich die verschiedenen Anteile zusammen und arbeite sowohl als auch. Ich habe an Theatern in Augsburg, Leipzig, Duisburg, Hannover und Göttingen gearbeitet – sowohl freie Szene als auch Stadttheater, zuletzt war ich 12 Jahre im Ensemble des Deutschen Theaters in Göttingen, und bin nunmehr seit 2 Jahren freischaffend. Stückverträge, Soloprojekte und arbeiten zu Hause am Mikrophon decken die künstlerische Seite ab, dann habe ich 2 Honorarjobs in verschiedenen Institutionen als „systemischer Berater“ und – last but not least – in 2021, coronabedingt, gehöre ich zum Impfpersonal. In unterschiedlichen Lebens/Berufsbereichen verankert zu sein ist für mich befreiend – und man bleibt lernfähig…

Andreas Jeßing
Anna Trimper

Anna Trimper

Anna Trimper absolvierte ihr Schauspielstudium an der Universität Graz und nahm im Anschluss u.a. Engagements am Theater Graz, beim Staatstheater Cottbus und dem Schauspielhaus Zürich wahr. Seit 2020 entwirft sie sprachliche Gemälde für LILYLA Hörbuch-Editionen.

Carl Rumstadt

Carl Rumstadt (*1992) ist ein deutscher Sänger und Sprecher. Er studierte in München an der Hochschule für Musik und Theater und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Er war 2016-2018 Ensemblemitglied am Konzert Theater Bern, seit 2018 gehört er dem Ensemble des Theaters Trier an. Von Fachpresse und Publikum gleichermaßen für die Lebendigkeit seiner Interpretationen und Kreativität im Umgang mit bekannten wie exotischen Stoffen gelobt, ist er Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe und gilt als einer der meistversprechenden jungen Künstler seines Faches.

Carl Rumstadt
Christian Miedreich

Christian Miedreich

Jahrgang 1978. Geboren und aufgewachsen am Bodensee. Nach dem Abitur absolvierte er eine dreijährige Schauspielausbildung in Freiburg im Breisgau. Seitdem (ver-)führte ihn seine Berufung überwiegend auf die Bühne, aber auch vor die Kamera, u.a. nach Berlin, Trier, Bad Vilbel, Aachen und Düsseldorf.  2018 hat er Krefeld zu seinem neuen Zuhause auserkoren, wo er seitdem als freischaffender Schauspieler und Sprecher arbeitet. Seit 2020 gehört er zum Sprecherteam der LILYLA Hörbuch-Editionen.

www.christian-miedreich.de

Claudia Mau

So viele Orte, habe kaum Worte.
Eindrücke weben sich, Stoffe von Leben verbinden sich.
Erinnerungen kleben sich in verschiedenste Thesen, gleichen einem Wesen,
Und fügen sich und werden zu einem dichten Teppich,
Auf dem ich fliege, über die Wolken und über das Meer,
Wie eine Zauberin mit klarem Verstand,
Streife ich über den warmen Sandstrand.

So viele Orte, habe kaum Worte. Sehe und ver-spiele ich.
So viele Rollen, so viele Leben, leb ich und doch wieder nicht.
Weiß gar nicht mehr, wer war ich gleich?
Und dieses ,,ich“, war das mal wichtig?
Was lerne ich hier? – Hoffentlich etwas übers Gefühl.
Die Welt ist eine Bühne, ach ja genau.
Nur spielen geht anders, was suche ich denn genau?
Lernt es zu sehen und zu unterscheiden: Mit-Gefühl

Claudia Mau
Erik Schäffler

Erik Schäffler

ist Schauspieler, Sprecher, Theaterregisseur und -autor. Von 2009-13 engagiert am Deutschen Schauspielhaus Hamburg spielt er seitdem an vielen Privattheatern Hamburgs und erarbeitet für das „Axensprung Theater“ eigene Stücke, z.B. die „Weimar-Trilogie“ am Museum für Hamburgische Geschichte. Im Sommer 2020 inszenierte er am Ernst Deutsch Theater seine eigene Fassung des „Tyll“ von Daniel Kehlmann. Als Sprecher bekannt für die Stimme von Orochimaru (Naruto), Jeremy Clarkson (Top Gear, Grand Tour) und Commander Shepard in „Mass Effect 2 + 3“. Empfohlene Hörbücher: „Die Spuren meiner Mutter“ von Jodi Picoult und „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier.

www.erikschaeffler.de

 Friedrich Frieden

Unser dienstältester Sprecher geht mit jeder Faser seines Herzens und jedem Quentchen seiner Seele dem Beruf seiner Bestimmung nach und überrascht selbst uns mit seiner unglaublichen Energie und Leidenschaft immer wieder aufs Neue. Außerdem produziert er Musik, schreibt Drehbücher und weigert sich nach wie vor trotz etlichen Anfragen Priestern und Imamen Sprechunterricht zu erteilen. www.friedrichfrieden.de
Friedrich Frieden
Isabell Korda

Isabell Korda

Isabell Korda, 1984 in Oelsnitz geboren, lebt ihre Spiellust schon mit 16 Jahren am Kinder- und Jugendtheater Theatrium in Leipzig aus. Nach dem Abitur bleibt sie ihrer Hingabe an die Schauspielerei treu und wird festes Ensemblemitglied am theater.FACT, wo sie in zahlreichen Inszenierungen spielt und parallel zu ihrer Arbeit im Jahr 2009 das Studium der Schauspielerei beginnt. Nach ihrem Abschluss produziert sie eigene Kurzfilme, realisiert Projekte an der Universität der Künste Berlin, spielt und singt in einer Opern-Uraufführung und für das Theater auf Tour Darmstadt. 2014 gründet sie mit Freunden und Kollegen das Moderne Theater Oderland in Frankfurt (Oder), wo sie als Schauspielerin, Sängerin, Autorin, Regieassistentin, Öffentlichkeitsarbeiterin, Projektleiterin und Sprecherin mehrere Funktionen gleichzeitig ausfüllt. Nach fünfjähriger Tätigkeit am eigenen Hause zieht es Isabell wieder in die Heimat nach Leipzig, wo sie freiberuflich als Sprecherin, Sängerin und Autorin lebt.

Iva Topolovec

Ich bin Iva, Schauspielerin und Sprecherin, stamme aus der kroatischen Hauptstadt Zagreb und wohne derzeit in Berlin. Ich erwarb einen Bachelor in Schauspiel an der Tisch School of the Arts der Universität in New York. Meine Theaterausbildung basiert auf der Meisner-Schauspieltechnik. Von der lebhaften, internationalen Kunstszene Berlins angezogen, beschloss ich, mich genau dort mit neuartigen dynamischen Projekten auseinander zu setzen und habe diesen Schritt nicht bereut. Letzthin habe ich das Zweipersonenstück “Integrate ‘er” mitinszeniert, bei welchem ich auch als Schauspielerin mitgewirkt habe und das am English Theatre Berlin uraufgeführt wurde. Durch meine fließenden Sprachkenntnisse in Englisch, Deutsch und Kroatisch sind meiner künstlerischen Energie (fast) keine Grenzen gesetzt.

de.ivatopolovec.com

Iva Topolovec
Johanna Mette Pollet

Johanna Mette Pollet

Johanna Mette Pollet arbeitet als Schauspielerin und Sprecherin. Aufgewachsen in Berlin, studierte sie dort von 2009 bis 2012 am Michael Tschechow Studio in Kreuzberg. Anschließend arbeitete sie in diversen Tanz-, Performance- und freien Theaterproduktionen. Sie spielte in verschiedenen Kurzfilmen und war von 2013 bis 2015 mit dem Ensemble Radiks auf Deutschlandtournee. Von 2015 bis 2018 war Johanna Pollet festes Ensemblemitglied des Westfälischen Landestheaters in Castrop-Rauxel, wo sie auch weithin als Gastschauspielerin auf der Bühne zu sehen ist. Sie lebt auf dem Land in Südniedersachsen.

www.johannapollet.de

Julius Schleheck

Nach langen Verhandlungen über das Für und Wider wurde Julius Schleheck 1986 geboren, was allgemein als Schritt in die fundamental falsche Richtung betrachtet wird. Aus Langeweile wurde er älter, besuchte ab und zu Schulen, machte den ein oder anderen Abschluss und beschloss, das Reden zum Beruf zu machen. Um der Menschheit die Wahl zu geben, ob und wann sie ihn hören will, nimmt er Hörbücher auf, besonders gern Sagen, Märchen und Legenden, vermutlich weil er selbst lieber ein Gott, Ritter oder tapferer Schneider wäre. In seiner Freizeit trinkt der im falschen Jahrhundert Geborene gern Cider und schaut Netflix.

www.juliusschleheck.de

Katharina Müller

Katharina Müller

Die Schauspielerin und Sängerin Katharina Müller wird in 1986 in Hannover geboren. Ihren musikalischen Weg beginnt sie 1997 im Mädchenchor Hannover. Bereits 2003 singt sie ihre erste Rolle an der Staatsoper Hannover und studiert später bis 2012 Operngesang an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Nach vielen Gastengagements an diversen Theatern und einem festen Engagement an der Kammeroper Hamburg bis 2016 nimmt sie intensiven Schauspielunterricht und besucht verschiedene Schauspiel-Workshops. 2017 wechselt Katharina Müller dann ins Schauspielfach mit einem Vertrag am Deutschen Theater Göttingen und wird dort festes Ensemblemitglied. Sie ist ebenfalls seit einigen Jahren als Hörspielsprecherin tätig und singt seit 12 Jahren in verschiedenen Bands von Jazz bis Rock´n Roll.

Mandy Huch

Meine Lebensreise begann 1970 in Görlitz und führte mich nach dem Ableben meiner Großmutter 1979 nach Drögeheide, Mecklenburg -Vorpommern, zu meinen Eltern.

Mein Bedürfnis nach Kunst trieb einen Keil zwischen Mutter und mich, die Verantwortung für meine Geschwister beendete rasch meine Kindheit und so vollzog ich1984 die Trennung vom Elternhaus und ging nach Neuruppin, wo ich 1986 den Realschulabschluss machte. Nach wohlwollendem Abbruch einer Zwangsausbildung (FA für Werkzeugmaschinen) war meine Heirat 1989 ein Wendepunkt für mich. Nach dem Mauerfall und 10 Jahren am schönen Niederrhein in Emmerich, wo Tochter und Sohn das Licht der Welt erblickten, erwarb ich an der Uni Darmstadt per Fernstudium das Diplom in „Praktische Psychologie“ und arbeitete mit Kindern und Jugendlichen in betreuten Wohnheimen, Schwerpunkt Suchtberatung – Prävention. Gleichzeitig habe ich in Schulen Karate- und Schlagzeugunterricht gegeben. 2010 erfüllte ich mir einen beruflichen Kindheitstraum und erlernte in Berlin den Beruf der Schauspielerin “von der Pike auf“.

Die Reduta Schauspielschule für Theater und Film schloss ich 2016 mit Diplom ab, gleichzeitig und davor machte ich 2014 einen zertifizierten Abschluss an der Staatsoper Berlin als „Spielleiter(in) für Musiktheater“. Wieder hatte ich mir ein Stück mehr Freiheit erkämpft! Verstörende vitalisierende Verliebtheit zum Schauspiel und zur Literatur, zu tiefen Abgründen und Perspektiven der Kunst, ummantelt von charmantem Charma unverblümter Ehrlichkeit prägen meine Persönlichkeit. Glück und Zufriedenheit sind kein theoretischer Zustand, sondern ein ewiges Streben nach Harmonie und erfordern eine Auseinandersetzung mit sich selbst.

„Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur alles verstehen“.

Marie Curie

Voice-Artist---Mandy-Huch
Orgon Dubonton

Orgon Dubonton

Es gibt Bücher die sprechen und sprechen.

Nach tausend gemeinsam gelesenen Büchern,
Nach den Studien der Sprachgestaltung,
Nach langen gewundenen Touren als Schauspielfigur
Und vielen billigen Worten vor dem Mikrofon einer Radiostation,
Bin ich immer noch hinter der okkulten Botschaft her:
Was ist das geheime Wort,
For dem das ganze verkehrte Wesen vort fliegt?
Wenn ich das nicht so fühlte und so suchte,
So wäre ich doch – auf immer – nicht mehr
Als der sogenannte gemeine elende Bücherwurm (würg).
Mein Name ist Orgon Dubonton (nicht wirklich, aber das ist ja egal) und ich bin selten guter Laune!

Sigmar Solbach

Sigmar Solbach stammt aus dem westfälischen Olpe und lebt mit seiner Frau, der Autorin und Malerin Claudia Solbach, in München. Im Jahr 2020 feierte er sein fünfzigjähriges Bühnenjubiläum. Fest engagiert war er in Oberhausen, Wiesbaden, Augsburg und Bonn und spielte als Gast am Theater des Westens in Berlin, in München, Frankfurt, Düsseldorf sowie bei den Festspielen in Bad Hersfeld und Wunsiedel. Bis heute hat Solbach in über einhundert Fernsehproduktionen Hauptrollen gespielt u.a. Das Erbe der Guldenburgs, Diese Dombruschs, Tatort, Wilsberg, Alpenklinik und dem Traumschiff. Als Dr. Stefan Frank – Der Arzt – dem die Frauen vertrauen stand er in über einhundert Folgen vor der Kamera und wurde zum beliebtesten Fernseharzt aller Zeiten gewählt. Aber auch dem Theater ist er bis heute treu geblieben. Zuletzt feierte er große Erfolge mit Ziemlich beste Freunde, Die Niere und Halbe Wahrheiten. Auf zahlreichen Kreuzfahrten hat er mit Lesungen sein Publikum begeistert. So entstand die Idee, nun auch Hörbücher einzulesen.

Sigmar Solbach
Silvia Kemper

Silvia Kemper

1978 geboren war ich mir schon sehr früh sicher, dass ich Schauspielerin werden will. Gedacht gemacht – 1998 schnupperte ich zum ersten Mal emotionsgeschwängerte Theaterluft und arbeitete zuerst als Volontärin, später als Regieassistentin am Theater Oberhausen. Nach erfolgreichem Studium an der Reduta Schauspielschule in Berlin folgten diverse aufregende Engagements in der freien Szene deutschlandweit bis ich meine künstlerische Energie 2009 zusätzlich in den Bereich der Theaterpädagogik einfließen ließ, worin ich mich bis heute pudelwohl bewege. Ich liebe meine(n) Beruf(e), deren Vielfältigkeit, die Aufregung, die Möglichkeiten und die Bewegung, die meiner Arbeit innewohnt. Viele Farben, viel Leben, viel Abenteuer … was will man mehr? Und dann – ein neuer Impuls: Hörbücher und Hörspiele sind ein Abenteuer, in welches ich mich unbedingt hineinstürzen möchte – Gedacht gemacht und da bin ich! Ein neues weites Feld, welches erkundet werden will!

www.silviakemper.de

Stefan Senf

1973 – Sindbad kehrte zurück, Moore wurde Bond, Gojko kämpfte als Apache – ich erblickte das Licht der Welt. 4 Jahre später hörte ich meine eigene Stimme zum ersten Mal auf Band und war fürs Leben traumatisiert. Als meine Eltern sich zwei Jahre später einen Kassettenrecorder kauften, verstellte ich meine Stimme, wann immer etwas aufgenommen wurde. Daraus wurde schnell ein Spiel – und seither spiele ich mit meiner Stimme. Vom Sprecherkind des Leipziger Rundfunks über DEFA-Synchron und einige Umwege zum Theater. Ob Shakespeare, Märchen, Dinnerkrimi – ich habe Spaß am Spielen. „Nebenbei“ arbeite ich als Autor für Hörspiele und Theaterstücke, gelegentlich führe ich Regie und komponiere für die eigenen Hör- und Theaterinszenierungen. Man beißt sich so durch.

www.stefan-senf.de

Stefan Senf

Weitere Sprecherinnen und Sprecher veröffentlichen in naher Zukunft Ihre Hörbuchtitel und werden zeitnah an dieser Stelle angeführt.

Verwaltungsebene

Verwaltung---Uranja-Papadopoulos-Kruse

Uranja Papadopoulos-Kruse

Organisations-Genie kann man nicht lernen, aber wenn man die Geschwindigkeit, den Elan, die Präzision und Arbeitsfreude unseres brünetten Wirbelwinds einmal live erlebt hat, erhält man einen kleinen Eindruck davon, was perfekte Multi-Task-Multi-Channel-Power ist. Zuständigkeitsbereich:

Presseanfragen, Marketing, Sprecher- und Sprecherinnen-Koordination etc.

Markus Ratgeber

Für die Welt der Bytes und Codes haben wir einen persönlichen Ratgeber – der Mann heißt tatsächlich so. Unser Mr. IT könnte mit einem Teelöffel ein defektes Atomkraftwerk reparieren, aber solange noch Strom fließt, sind wir happy, dass er unsere technische Infrastruktur auf dem neusten Stand hält.  

Zuständigkeitsbereich: Technik.

Verwaltung---Markus-Ratgeber

Michael Benz

Was bleibt da dem fast langweilig anmutenden Geschäftsführer zu tun? Von so viel kreativer Energie umgeben, heißt es kühlen Kopf bewahren, Arbeitsprozesse kanalisieren und optimieren, neue Strategien und Zukunfts-Perspektiven entwickeln und die Fregatte sicher zum nächsten Horizont steuern.

Zuständigkeitsbereich: Chef vom Dienst

Ausgebildete Sprecher/innen und Schauspieler/innen dürfen sich nach telefonischer oder digitaler Absprache für eine Zusammenarbeit bewerben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unaufgefordert eingesandte Bewerbungsunterlagen leider nicht berücksichtigt werden können.

LILYLA Hörbuch-Editionen arbeitet im Bereich des Art-Design mit folgenden renommierten Künstlern zusammen:

Art-Design---Boris-Pavlowitsch-Zabirokhin

Boris Pavlowitsch Zabirokhin

Geboren 1947 in Leningrad, heute Sankt Petersburg – Studiumsabschluss an der W. Muchina Kunsthochschule – Mitglied des russischen Künstlerverbands seit 1979 – Gründer und Vorsitzender der Künstlergruppe „Kinder von Archip Kuindschi“*** – Mehrmaliger Sieger und Preisträger russischer und internationaler Grafikbiennalen u.a. 2009 Hauptpreis „Goldener Apfel“ des UNESCO-Wettbewerbs für  die Illustration der Kinderbücher in Bratislava, Slowakei. Seine favorisierten Arbeitstechniken sind: Öl- und Temperamalerei, Lithographie, Radierung, Kaltnadelstich. Er illustrierte mehr als 30 Bücher und schuf über 100 Exlibris. Seine Arbeiten sind u.a. in folgenden Museen zu besichtigen: Viktoria and Albert Museum London,  Staatliche Eremitage St. Petersburg, A. S. Puschkin-Museum für Bildende Künste Moskau, Staatsgalerie der modernen Kunst in Saloniki, Griechenland. „Die Märchenfiguren gibt es in Wirklichkeit und sie erscheinen auch dem Künstler in unterschiedlichen Gestalten. Wenn man sich wirklich konzentriert, erscheinen einem die richtigen Bilder genauso, wie man sie sich vorstellt und wie sie aussehen müssen… Dieser Prozess ist mit Alchemie, Zauberei verbunden“.

Alla Aleksandrowna Dshigirej

Geboren 1964 in Leningrad, heute Sankt Petersburg. Studiumsabschluss „Summa cum laude“ 1989 an der I.E.Repin Hochschule für Malerei, Bildhauer und Architektur. Ihre Arbeitsgebiete sind Malerei, Grafik, Bücherillustrationen, Architekturentwürfe. Sie ist unter anderem Dozentin für Kunstgeschichte der Universität in Sankt-Petersburg. 1998 gewann sie den Präsidentenpreis für Architektur. Frau Dshigirej ist Mitglied des Architektenverbandes Russlands, des Künstlerverbandes Russlands, Sektion Grafik und Mitglied der internationalen Wohltätigkeitsstiftung Zonta. Seit 1989 war sie an mehr als 200 nationalen und internationalen Ausstellungen beteiligt. Sie ist Preisträgerin und Diplomandin vieler russischer und ausländischer Kunstfestspiele. Ihre Arbeiten sind u.a. zu sehen in: Russische Nationalbibliothek Sankt Petersburg, Exlibris-Museum Moskau, Bibliothek des Vatikans, Exlibris-Museum Taipei, Taiwan, Staatliche Galerie der Moderne in Griechenland. „Die Gasstationen des Obwodnoj Kanals und die streunenden Hunden in den armseligen Wohnblocks der Schlafbezirke, in welche sich kein Fremder verliert – die Emotionalität der Provinz und der Maßstab eines riesigen Industriekomplexes sind merkwürdige Gegensätze,  die ich mag und ich versuche diese aussterbende bunte Welt in meinen Bildern festzuhalten. Die meisten meiner Bilder sind Teil unserer Realität und ich versuche damit eine emotionale Auseinandersetzung und Interpretation des Betrachters bezüglich des Bildes und unserer Gesellschaft entstehen zu lassen“.

Art-Design---Jurij-Konstantinowitsch-Ljukschin

Jurij Konstantinowitsch Ljukschin

Geboren 1949 in Leningrad, heute Sankt Petersburg. Studiumsabschluss 1971 an der W.A. Serow Kunstfachschule, das Atelier von Professor Leonid Oskorbin. Jurij Ljukschin ist einer der bedeutendsten  russischen Künstler, den man heute schon zum Klassiker der Petersburger Grafikschule zählt. Er arbeitet in verschiedenen Techniken: Radierung, Aquatinta, Aquarell, Gouache, Handkolorieren, Pastellfarben, Lithographie, Ölfarben. Er ist Mitglied des russischen Künstlerverbands seit 1978, Verdienter Künstler Russlands und Mitglied der internationalen Kunsthistoriker-Gesellschaft. Er zeigte seine Arbeiten in mehr als 300 Ausstellungen in Russland und im Ausland, darunter in 60 Einzelausstellungen. Als ständiger Teilnehmer an internationalen Biennalen, Graphik- und Exlibris-Wettbewerben ist Jurij Ljukschin auch in Deutschland als Gewinner zweier Goldmedaillen (Kunst- und Graphik-Biennale in Frechen 1983 und Biennale der Buchgraphik in Leipzig 1989) sowie vieler anderer Auszeichnungen der renommiertesten internationalen Graphik-Biennalen bekannt. Seine Arbeiten kann man u.a. in folgenden großen Museen betrachten: Metropolitan Museum of Modern Art New York, Staatliche Eremitage St. Petersburg, Russland, Ludwig-Museum Köln Deutschland, Staatliche Tretjakow-Galerie Moskau, Russland.

„Freiheit ist ein innerer Zustand des Menschen, der unabhängig vom politischen Regime ist“.

Nikolaj Zwetkow

Mitglied des russischen Künstlerverbands und der Philosophiegesellschaft Sankt Petersburg. Die Kunst der Selbsterkennung (Ausschnitt aus einem Essay): „Fast 65 Jahre der Existenz, Umherirrens durch das Lebenslabyrinth, mal ziellos, mal hoffnungslos, mal in den trügerischen Netzen zappelnd, mal in der Gefangenschaft der Banalität, der Naivität und Primitivität des mein Wesen Umgebenden, versuchte ich den Sinn des Geschehens zu erfassen, einen gewissen Symbolismus zu entdecken, der mir das Geheimnis meines Daseins lüftete. Ich wollte  ein gewisses Ebenbild entdecken, das die Weisheit und ihre Gerechtigkeit in der Wesenstiefe meines Verborgenen erkennt. Um wenigstens einmal tief und frei einzuatmen, die Ketten der Erwartungen, der Hoffnung und der Einfältigkeit abzuwerfen, jagte meine Fragerei mein Bewusstsein durch verschiedene Ebenen unseres Daseins auf der Suche danach, was dieses Leben ermöglichte. Nach der Entdeckung meiner Fähigkeiten, der Abwägung der Möglichkeiten und der Anwendung meines Könnens, half mir die Kunst folgende Fragen zu beantworten: Was ist das Leben, wer sind wir und was sollen wir hier tun? Wie schön ist es, den ganzen Raum zu eigenem Haus zu machen. Dann kommen Herz und Verstand zur Ruhe. Wenn es irgendwo Heiligtum gibt, dann nur in unserem Bewusstsein“.

„Mein Ziel ist es die Kunst mit der Wissenschaft, der Philosophie und der Psychologie zu vereinen, um die geistige Komponente des ganzen Menschenkomplexes zu erreichen und als Folge das Bewusstsein von der Verdunkelung zu befreien, die Erlangung des erleuchteten und klaren Verstandes, der herzlichen Freude und des Seelenfriedens“.

Art-Design---Nikolaj-Zwetkow
Art-Design---Karl-Schnell

Karl Schnell

Geboren 1931 im hohenlohischen Neuenstein – 1953 Eintritt in den Schuldienst – 1967-79 Rektor a.d.Aug.-Lämmle-Schule i. Ludwigsburg-Oßweil – Ab 1979 Lehrer an der Freien Waldorfschule Ludwigsburg.

Es folgten: Ruhestand, Autodidaktische Studien, Aktzeichen bei Prof. Orasch, Stuttgart

Malen in der Provence mit dem Henningerschüler U.C. Eipper  – 1992-97 Seminar für Bildtechnik bei Prof. Schlegel, Stuttgart – Porträtzeichnen bei Otto Jung, Weinstadt. Ausstellungen: 1975 St. Paulus, Ludwigsburg, 1976 Stadthalle Kornwestheim (Gruppenausstellung), 1993 Fachhochschule f. Sozialpädagogik Stuttgart-Botnang (Gruppenausstellung), 1995 Dinkelsbühl (Gruppenausstellung), 1997 Landratsamt Ludwigsburg, Retrospektive, 1997 Künstlerwettbewerb der evangelischen Kirchengemeinde Bietigheim-Bissingen, 1998 „Hörnle kreativ“ Marbach (Gruppenausstellung).

„Im Neandertal im Tal der Düssel
Lebte das Mammut mit dem Rüssel
Auch der Neandertaler lebte dort
Und pflanzte wie man sieht sich fort“

„Mancher Vers hat keinen Sinn
Trotzdem schreibe ich ihn hin
Ein anderer der Sinn besaß
Ist der Vers den ich vergaß“

 

„Kinder von Archip Kuindschi“ ****

Die Künstlergruppe „Kinder von Archip Kuindschi“ ist eine Gemeinschaft von  zwei Malerinnen und drei Malern in Sankt Petersburg, zu welcher u.a. Alla Aleksandrowna Dshigirej und Boris Pavlowitsch Zabirokhin gehören. Aufgrund ähnlicher Vorstellungen über Kunst und zwecks Bündelung kreativer Energie werden seit Jahren gemeinsame Ausstellungen organisiert, da es im Allgemeinen eine seltsame Zeit für Künstler ist und Kunst als Randerscheinung in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Die Presse bezeichnete die Künstlergruppe abwechselnd als zu stark traditionell bzw. als zu wenig traditionell. Die fünf Künstler selbst haben jeweils ihre eigenen spezifischen Ausdrucksformen und bezeichnen ihren Arbeitsstil als denjenigen, welcher dem nicht-offiziellen klassisch-traditionellen Kunstverständnis der 1930er Jahre entspricht. Also dem Fauvismus mit Aspekten der russischen und französischen Avantgarde, bei welchem dem Spiel mit viel Licht und viel Farben eine wichtige Bedeutung zukommt. Der Namensgeber der Künstlergruppe „Archip Kuindschi (1841-1910)“ wurde Zeit seines Lebens für seinen „schlechten Stil“ kritisiert, weil der Bereich der Landschaftsmalerei als obszön galt. Archip Kuindschi hat niemals für das Publikum, sondern nur für sich selbst gemalt und weil ein Bild in seinem Sinne keine Performance sein soll und keine abstrakte Konstruktion, sondern eben Landschaft, haben diese 5 Malerinnen und Maler als Titel für ihren Künstlerbund den Namen „Kinder von Archip Kuindschi“ gewählt und bezeichnen sich laut eigenen Angaben gewissermaßen als seine selbsternannten Kinder – obwohl sie natürlich schon längst keine Kinder mehr sind.

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