LILYLA Hörbuch Editionen literarisch lyrische Lawinen

Zitate

Franz Kafka:

„Wahrheit ist unteilbar, kann sich also nicht erkennen; wer sie erkennen will, muss Lüge sein“.

„An Fortschritt glauben heißt nicht glauben, dass ein Fortschritt schon geschehen ist. Das wäre kein Glauben“.


E.T.A. Hoffmann:

„Des Menschen Wille ist ein gebrechliches Ding, oft knickt ihn ein daherziehendes Lüftchen“.

„Eine Pfeife ohne Tabak ist wie ein Hirn ohne Ideen“.


Gebrüder Grimm:

„Ein Volk ist der Inbegriff von Menschen, welche dieselbe Sprache reden“.


Fjodor Dostojewski:

„Der Mensch hat bisher nichts Anderes getan, als sich einen Gott auszudenken, um leben zu können, ohne sich selbst umzubringen“.

„Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick“.

„Gerade die einfachsten, die klarsten Ideen, gerade die sind meist schwerer zu verstehen“.

„Wen man am meisten liebt, den kränkt man am ehesten“.

„Um zu begreifen, muss man Herz haben“.


Oscar Wilde:

„Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen“.

„Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten“.

„Ich glaube nicht an Wunder. Ich habe davon zu viele gesehen“.

„Das Leben ist zu wichtig, um darüber ernsthaft zu sprechen“.


Honore de Balzac:

„Je mehr man kritisiert, um so weniger liebt man“.

„Es ist leichter, sich mit mehreren Männern herumzuschlagen, als mit einer einzigen Frau Krieg zu führen“.

„Wer liebt, zweifelt an nichts oder an allem“.

Gottfried Keller:

„Es ist gesünder, nichts zu hoffen und das Mögliche zu schaffen, als zu schwärmen
und nichts zu tun“.
.
„Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig“.

„Alles Große und Edle ist einfacher Art“.

Friedrich Hölderlin:

„Dadurch haben sich die Menschen die Ehe zur Hölle gemacht, dass sie sie zu
ihrem Himmel machen wollten“.
.
„Ich liebe dies Griechenland überall. Es trägt die Farbe meines Herzens“.

„Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Es lebte nichts, wenn es nicht hoffte“.

Wilhelm Busch:

„Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel“.

„In der Regel folgt auf Wenn erst ein So und dann ein Denn“.

Anton Tschechow:

„Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und das Weib von allen Seiten“.

„Männer werden ohne Frauen dumm, und Frauen welken ohne Männer“.

„Wer die Befriedigung des Schaffens einmal erfahren hat, für den sind alle anderen Befriedigungen nicht mehr vorhanden“.

Georg Büchner:

„Entwicklung ist der Zweck des Lebens, das Leben selbst ist Entwicklung,
also ist das Leben selbst Zweck“.

Emily Dickinson:

„Wir wissen nicht, wie groß wir sind, bis sie uns zum Aufstehen zwingen. Und wenn wir es dann wirklich tun, wird unser Kopf durch die Wolken dringen“.

„Ein Wort ist tot, wenn es gesagt ist, sagen einige.
Ich sage, es beginnt gerade zu leben an diesem Tag“.

Clemens Brentano:

„Der Sinn des Menschen strebet immer nach dem Unbegreiflichen, als sei dort
das Ziel seiner Laufbahn“.

„Bald gras ich am Neckar, bald gras ich am Rhein, bald hab ich ein Schätzel,
bald bin ich allein“.

Hans-Christian Andersen:

„Es gibt keinen anderen Teufel als den, den wir in unserem eigenen Herzen haben“.

„Ich bin wie Wasser - alles bewegt mich“.

Heinrich von Kleist:

„Es stirbt der Glücklichste wünschend“.

„Wir können nicht entscheiden, ob das was wir Wahrheit nennen, wahrhaftig Wahrheit ist
oder ob es uns nur so scheint“.

„Ein jeder hat seine eigne Art, glücklich zu sein, und niemand darf vom anderen verlangen, dass man es in der seinigen sein soll“.

Mark Twain:

„Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war.
Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet“.

„Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat“.

„Voraussagen soll man unbedingt vermeiden, besonders solche über die Zukunft“.

„Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen“.

Joseph von Eichendorff:

„Ein Philosoph gibt nichts auf Kleider, große Männer haben große Blößen“.
.
„Kein Dichter gibt einen fertigen Himmel, er stellt nur die Himmelsleiter auf“.

„Die Völker haben mit dem religiösen Glauben auch die Ehrfurcht verlernt“.

Jean de la Fontaine:

„Das Schicksal ereilt uns oft auf den Wegen, die man eingeschlagen hat, um ihm zu entgehen“.

„Ich beuge mich, aber ich breche nicht“.

„Eilen hilft nicht – zur rechten Zeit fortgehen ist die Hauptsache“.

Rainer Maria Rilke:

„Das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir gerade noch ertragen“.

Arno Holz:

„Das größte Maul und das kleinste Hirn, wohnen meist unter derselben Stirn“.

„Ich glaube, ich bilde mir sogar ein, dass ich zehnmal mehr Religion, meinetwegen nenn's auch Christentum, im Leibe habe, als sämtliche Konsistorialräte Preußens
zusammengenommen. Aber gerade, weil ich so viel Religion, so viel wahres Christentum in mir verspüre, bin ich gegen unsere kirchliche Luderpfaffenwirtschaft! Ich verwerfe jegliches
Dogma! Zwischen mich und mein Gefühl soll sich nichts, aber auch nichts drängen! Das wäre wahrhaftig das Letzte, worin ich fremde Einmischung dulden würde. Ich bin also aus Religion gegen die Religion“.

Johann Wolfgang von Goethe:

„Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz
nachdem man sie brauchte“.

Iwan Turgenjew:

„Wofür ein Mensch auch beten mag – er betet um Wunder“.

„Willst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein, unternimm nichts und bedauere gar nichts. Willst du glücklich sein? Dann lerne erst leiden“.

„Ein dummer Freund macht mehr Ärger als ein kluger Feind“.

Walt Whitman:

„Ich feiere mich selbst und singe mich selbst, und was ich an mir akzeptiere, sollst auch du akzeptieren“.

„Wenn es großartige Poeten geben soll, muss es auch großartige Leser geben“.

„Ich gebe weder Ratschläge noch Almosen. Wenn ich gebe, gebe ich mich selbst“.

Eduard Mörike:

„Brich nur die Dielen auf, wenn es um dich stinkt. Die tote Maus wird sich finden“.

„Getrost. Was krumm, ward oft noch grad'. Oft über Nacht kam guter Rat“.

Gustav Flaubert:

„Es gibt vielleicht Frauen ohne Fehler. Aber es gibt sicher Frauen, deren größter Reiz in der Vollkommenheit ihrer Fehler liegt“.

„Vielleicht war meine Gleichgültigkeit nichts als das Übermaß einer Begierde ohne Grenzen.
In einem Buch müssen sich Sätze wie die Blätter im Wald bewegen, alle in ihrer Ähnlichkeit unähnlich“.

„Man liebt nur, woran man leidet“.

„Übermaß von Kritik zeugt von Unverständnis“.

Friedrich Schiller:

„Nur Beharrung führt zum Ziel, nur die Fülle führt zur Klarheit und im Abgrund
wohnt die Wahrheit“.

Theodor Fontane:

„Personen, denen irgendetwas absolut, sind keine Genossen für mich; nichts steht fest, auch nicht einmal in Moral- und Gesinnungsfragen und am wenigsten in sogenannten Tatsachen“.

„Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gäbe,
wären sie langweilig“.

Wilhelm Hauff:

„Wahrhaftig, der Umgang mit schlechten Büchern ist oft gefährlicher
als mit schlechten Menschen“.

Franz Werfel:

„Dass es die Todesstrafe gibt, ist weniger bezeichnend für unsere Gesittung,
als dass sich Henker finden“.

Jack London:

„Wenn es dir möglich ist, einer einzigen im Dunkel irrenden Seele ein Licht zu
entzünden, einem Betrübten die sonnige Seite des Lebens zu zeigen, einem
andern die höhere und edlere Lebensanschauung zu geben, einem Mitmenschen zu helfen,
dass er ein besserer Mensch werde, einem Mühsamen und Beladenen die Lasten zu erleichtern, mit auch nur einem kleinen Funken der Liebe die Welt zu bereichern, dann hast du nicht vergebens gelebt“.

Paul Heyse:

„Auf Schritt und Tritt sich aufzupassen,
Was soll es frommen?
Wer nicht wagen darf, sich gehn zu lassen,
Wird nicht weit kommen“.

Leo Tolstoj:

„Alle Wahrheiten sind paradox“.

„Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst - darauf kommt alles an“.

„Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die ganze Schönheit des Lebens besteht aus Schatten und Licht“.

„Es sind immer die einfachsten Ideen, die außergewöhnliche Erfolge haben“.

Horaz:

„Allgemeinen Beifall erringt, wer das Nützliche mit dem Angenehmen mischt“.

„Wer ein Problem anpackt, hat es schon halb gelöst“.

„Erfahrung macht bedenklich“.

„Sterben ist das Letzte“.

James Joyce:

„Der Erfinder der Notlüge liebte den Frieden mehr als die Wahrheit“.

„Gott hat das Nahrungsmittel erschaffen, der Teufel die Würze“.

„Fehler sind das Tor zu neuen Entdeckungen“.

Heinrich Heine:

„Ein kluger Mensch bemerkt alles. Ein dummer Mensch macht zu allem eine Bemerkung“.

Wiliam Shakespeare:

„Die Arbeit, die uns freut, wird zum Vergnügen“.

„Die Hölle ist leer und alle Teufel sind hier“.

„Denn an sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu“.

Theodor Storm:

„Das ist das Größte, was dem Menschen gegeben ist, dass es in seiner Macht steht,
grenzenlos zu lieben“.

„Vom Unglück erst zieh ab die Schuld,
Was übrig bleibt, trag' mit Geduld“.

Moliere:

„Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet vor allem auf unsere schlechten“.

„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun“.

„Der Grammatik müssen sich selbst Könige beugen“.

Henry James:

„Glaube nichts was dir irgendjemand über irgendjemand anderes erzählt. Beurteile jeden und alles für dich selbst“.

„Wahre Reue ist niemals zu spät, aber späte Reue ist selten wahr“.

„Der Künstler muss das Leben leidenschaftlich befragen, und leidenschaftslos ignorieren“.

„Mich haben immer die Menschen interessiert, doch nie haben sie mir gefallen“.

Friedrich Nietzsche:

„Ich bin kein Mensch – ich bin Dynamit“.

Kurt Tucholsky:

„Der Vorteil der Klugen besteht darin, dass sie sich dumm stellen können.
Das Gegenteil ist schon schwieriger“.

Charles Dickens:

„Wünsche sind nie klug. Das ist sogar das beste an ihnen“.

„Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig“.

„Keine Reue ist so schmerzlich als die vergebliche“.

Wilhelm Raabe:

„Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut
darauf wüchse“.

Virginia Woolf:

„Je ungebildeter der Mensch, umso größer sein Glaube“.

„Es schadet nicht, hinter die eigenen unleidlichen Gedanken einen Punkt zu setzen“.

„Das Briefe schreiben ist für mich wie das Hochwerfen von Omelettes“.

Marie von Ebner-Eschenbach:

„Ein Urteil lässt sich widerlegen, ein Vorurteil nie“.

Alexander Puschkin:

„Man muss sich bemühen, die Mehrheit der Stimmen auf seiner Seite zu haben: Also beleidigt mir die Dummköpfe nicht“.

„Die Selbständigkeit des Menschen ist das Unterpfand seiner Größe“.

„Die Illusion, die uns verherrlicht, ist uns lieber als zehntausend Wahrheiten“.

„Lieber eine Kerze anzünden, als der Dunkelheit fluchen“.

Friedrich von Hardenberg (Novalis):

„Der Dichter betet den Zufall an“.

Franz Grillparzer:

„Der Ungläubige glaubt mehr als er meint, der Gläubige weniger als ihm scheint“.

Gotthold Ephraim Lessing:

„Die Offenbarung ist nichts Abgeschlossenes und Vollendetes, sondern etwas ewig Flüssiges, ewig Werdendes, eine unendliche Entwicklung, kurz: die Erziehungsmethode der Menschheit – Erziehung ist Offenbarung, die dem einzelnen geschieht, und Offenbarung ist Erziehung, die dem ganzen Menschengeschlecht geschehen ist“.

Herman Melville:

„Zukunft ist etwas, was die meisten erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist“.

„Besser, man ist ein gescheitertes Original als eine erfolgreiche Imitation“.

Else Lasker-Schüler:

„Ich habe zu Hause ein blaues Klavier und kenne doch keine Note“.

„Der Mensch ist ein sonderbares Wesen: mit den Füßen im Schlamm,
mit dem Kopf in den Sternen“.

Leonid Nikolajewitsch Andrejew:

„Großmütig sein macht einem Satten ebensoviel Freude, wie nach Tisch Kaffeetrinken.“

Annette von Droste-Hülshoff:

„Wo man am meisten fühlt, weiß man am wenigsten zu sagen“.

Jean Paul:

„Auf Kinder wirkt nichts so schwach, als eine Drohung, die nicht noch vor Abend in Erfüllung geht“.

„Das Gespräch der meisten Gelehrten untereinander ist weiter nichts als ein gegenseitiges heimliches, höfliches Examen“.

„Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr,
der Feige in ihr, der Mutige nach ihr“.

Katherine Mansfield:

„Riskiere etwas! Riskiere was auch immer…! Tu, was dir am schwersten fällt. Handle deinetwegen. Blicke der Wahrheit ins Gesicht“.

„Wenn wir anfangen, unser Versagen nicht mehr so ernst zu nehmen, so heißt das, dass wir es nicht mehr fürchten“.

„Ich komme mir vor wie eine Katze unter Tigern“.

Friedrich Glauser:

„Dass doch die Menschen immer meinen, eine Tatsache erklärt zu haben, wenn sie nur ein recht fremdartiges Wort dafür gefunden haben“.

„Man verfällt immer wieder in den gleichen Irrtum. Jeder meint, dass alles, was ihn angeht, auch notwendigerweise den Nächsten interessieren müsse“.

Voltaire:

„Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein“.

„Ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren“.

„In der einen Hälfte des Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben. In der anderen Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen“.

Frank Wedekind:

„Man sollte die Männer so nehmen, wie sie sind, und die Frauen, wie sie sein möchten“.

„Welchen Sinn hat das Leben eines Menschen, der keine Zeit hat?“

Arthur Schnitzler:

„Bereitsein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nützen,
ist alles“.

„Lebensklugheit bedeutet: Alle Dinge möglichst wichtig,
aber keines völlig ernst zu nehmen“.

Nikolaj Gogol:

„Bevor der Mensch zu einer Wahrheit gelangt, geht er auf so vielen Umwegen, verfängt er sich in so vielen Widersprüchen, tut so viel Falsches, dass er sich nachher selbst über seinen Mangel an Scharfsinn wundert“.

„Das Wort ist wie ein Sperling, sagt eines unserer Sprichwörter: Lässt du ihn los, fängst du ihn nie wieder ein“.

„Alles ist in dieser Zeit Poesie und Impuls“.

Gerhart Hauptmann:

„Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise“.

„Humor ist Erkenntnis der Grenze, verbunden mit grenzenloser Erkenntnis“.

„Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen
Sache Schüler werden“.

„Verallgemeinerungen sind Lügen“.

Ambrose Bierce:

„Alle sind Irre; aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht, wird Philosoph genannt.
Gehirn: ein Organ, mit dem wir denken, dass wir denken“.

„Ein Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten“.

„Liebe ist ein vorübergehendes Unwohlsein, heilbar durch Heirat“.

Robert Musil:

„Wahr und Falsch, das sind die Ausreden derer, die nie zu einer Entscheidung kommen wollen. Denn die Wahrheit ist ein Ding ohne Ende“.

„Alle großen Gläubigen waren Immoralisten“.

„Nicht das Genie ist hundert Jahre seiner Zeit voraus, sondern der Durchschnittsmensch
ist um hundert Jahre hinter ihr zurück“.

„Darin stört uns die Kunst. Von ihr geht nichts aus, was ohne Enthusiasmus bestehen
bleiben könnte“.

„Der Mensch weiß gewöhnlich nicht, dass er glauben muss, mehr zu sein, um das sein
zu können, was er ist“.

Aristoteles:

„In der Muße scheint das Glück zu liegen. Es gehört denen, die sich selber genügen“.
„Es ist nicht die Aufgabe des Dichters, das was wirklich geschehen ist, zu erzählen,
sondern das, was hätte geschehen können, das heißt, was nach Wahrscheinlichkeit
oder Notwendigkeit möglich ist“.

„Was man lernen muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut“.

Arthur Conan Doyle:

„Nichts ist trügerischer als eine offenkundige Tatsache“.

„Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgend etwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind“.

„Gute Informationen sind schwer zu bekommen. Noch schwerer ist es, mit ihnen etwas anzufangen“.

Ernst Hackel:

„Auch bei der Theorie, wie bei der Hypothese ist Glaube (in wissenschaftlichem Sinne) unentbehrlich; denn auch hier ergänzt die dichtende Phantasie die Lücke, welche der Verstand in der Erkenntnis des Zusammenhanges der Dinge offen lässt“.

„Es ist eigentümlich, dass sich gerade diejenigen Professoren am meisten gegen die Abstammung vom Affen sträuben, die sich bezüglich ihrer Gehirnentwicklung am
wenigsten von demselben entfernt haben“.

„Erfahrung und Denken – oder Energie und Spekulation sind als gleichberechtigte und sich gegenseitig ergänzende Erkenntnismethoden anzuerkennen - erst durch die vereinigte Tätigkeit beider entsteht wahre Erkenntnis“.

C.M. Wieland:

„Man kann alles, was man will, sobald man nichts will, als was man kann“.

„Nichts halb zu tun ist edler Geister Art“.

Friedrich Hebbel:

„Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts“.

„Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebenso wenig einen reinen Irrtum“.

„Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben“.

Arthur Schopenhauer:

„Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen“.

„Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand“.

„Man sollte beständig die Wirkung der Zeit und die Wandelbarkeit der Dinge vor Augen haben und daher bei allem, was jetzt stattfindet, sofort das Gegenteil davon imaginieren; also im Glücke das Unglück, in der Freundschaft die Feindschaft, im schönen Wetter das schlechte, in der Liebe den Hass“.

„Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft; vom Standpunkt des Alters aus, eine sehr kurze Vergangenheit“.

Maxim Gorki:

„Man streitet ja meistens nicht zu dem Zweck, die Wahrheit zu finden, sondern um sie zu verbergen“.

„Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken oder vor einem Elefanten den Hut zu ziehen“.

„Es gibt keine noch so schlimme Lage für den Menschen, die nicht durch eine noch schlimmere abgelöst werden könnte“.

Edgar Allan Poe:

„Die Eitelkeit der Logik ist ja imstande, eines Menschen Hirn gänzlich zu verwirren“.

„Ein Mann von Genie, sobald er vom Schwierigen redet, meint bloß das Unmögliche“.

„Wenn ich es recht verstehe, ist in jedem „Liebet eure Feinde“ doch auch ein „Hasset eure Freunde“ enthalten“.

Giordano Bruno:

„Der Mensch ist das was er sein kann; aber er ist nicht alles das was er sein kann“.

„Mit größerer Furcht sprecht ihr mir das Urteil, als ich es vernehme“.

„Wenn es nicht wahr ist, so ist es sehr gut erfunden“.

Ludwig Bechstein:

„Das kleine Wörtchen Muss
ist doch von allen Nüssen,
die Menschen knacken müssen,
die allerhärt'ste Nuss“.

„Dem Unersättlichen in jeglichem Genuss
wird selbst das Glück zum Überdruss“.

„Was ist des Menschen Denken?
Ein Labyrinth voll Nacht!
Was ist des Menschen Können?
Ach, eines Kindes Macht!
Was ist des Menschen Wissen?
Von einem Meer ein Schaum!
Was ist des Menschen Leben?
Ein kurzer, bunter Traum“.