LILYLA Hörbuch Editionen literarisch lyrische Lawinen

Künstlerkoalition

LILYLA Hörbuch-Editionen ist sehr froh darüber und stolz darauf mit folgenden renommierten Künstlern im Bereich des Art-Design und der Covergestaltung zusammenarbeiten zu dürfen:

Boris Pavlowitsch Zabirokhin:

Geboren 1947 in Leningrad, heute Sankt Petersburg.
Studiumsabschluss an der W. Muchina Kunsthochschule.
Mitglied des russischen Künstlerverbands seit 1979.
Seine favorisierten Arbeitstechniken sind: Öl- und Temperamalerei, Lithographie, Radierung, Kaltnadelstich. Er illustrierte mehr als 30 Bücher und schuf über 100 Exlibris.
Boris Zabirochin ist Teilnehmer und Preisträger vieler internationaler Ausstellungen und Wettbewerbe. Seit 1968 zeigte er seine Arbeiten in mehr als 300 Ausstellungen in Russland und im Ausland. Seit 1999 ist er Gründer und Vorsitzender der Künstlergruppe „Kinder von Archip Kuindschi“. ****

Er ist mehrmaliger Sieger und Preisträger russischer und internationaler Grafikbiennalen u.a.

Seine Arbeiten sind in folgenden großen Museen zu finden:

„Die Märchenfiguren gibt es in Wirklichkeit und sie erscheinen auch dem Künstler in unterschiedlichen Gestalten. Wenn man sich wirklich konzentriert, erscheinen einem die richtigen Bilder genauso, wie man sie sich vorstellt und wie sie aussehen müssen... Dieser Prozess ist mit Alchemie, Zauberei verbunden“.

Alla Aleksandrowna Dshigirej:

Geboren 1964 in Leningrad, heute Sankt Petersburg.
Studiumsabschluss „Summa cum laude“ 1989 an der I.E.Repin Hochschule für Malerei, Bildhauer und Architektur.
Ihre Arbeitsgebiete sind Malerei, Grafik, Bücherillustrationen, Architektenentwürfe. Sie ist unter anderem Dozentin für Kunstgeschichte der Universität in Sankt-Petersburg.
1998 gewann sie den Präsidentenpreis für Architektur. Frau Dshigirej ist Mitglied des Architektenverbandes Russlands, des Künstlerverbandes Russlands, Sektion Grafik und Mitglied der internationalen Wohltätigkeitsstiftung Zonta.
Seit 1989 war sie an mehr als 200 nationalen und internationalen Ausstellungen beteiligt. Sie ist Preisträgerin und Diplomandin vieler russischer und ausländischer Kunstfestspiele.

Ihre Arbeiten sind zu sehen in:

„Die Gasstationen des Obwodnoj Kanals und die streunenden Hunden in den armseligen Wohnblocks der Schlafbezirke, in welche sich kein Fremder verliert - die Emotionalität der Provinz und der Maßstab eines riesigen Industriekomplexes sind merkwürdige Gegensätze, die ich mag und ich versuche diese aussterbende bunte Welt in meinen Bildern festzuhalten. Die meisten meiner Bilder sind Teil unserer Realität und ich versuche damit eine emotionale Auseinandersetzung und Interpretation des Betrachters bezüglich des Bildes und unserer Gesellschaft entstehen zu lassen“.

Jurij Konstantinowitsch Ljukschin:

Geboren 1949 in Leningrad, heute Sankt Petersburg. Studiumsabschluss 1971 an der W.A.Serow Kunstfachschule, das Atelier von Professor Leonid Oskorbin. Jurij Ljukschin ist einer der bedeutendsten russischen Künstler, den man heute schon zum Klassiker der Petersburger Grafikschule zählt. Er arbeitet in verschiedenen Techniken: Radierung, Aquatinta, Aquarell, Gouache, Handkolorieren, Pastellfarben, Lithographie, Ölfarben.
Er ist Mitglied des russischen Künstlerverbands seit 1978. Verdienter Künstler Russlands und Mitglied der internationalen Kunsthistoriker-Gesellschaft. Er zeigte seine Arbeiten in mehr als 300 Ausstellungen in Russland und im Ausland, darunter in 60 Einzelausstellungen.
Als ständiger Teilnehmer an internationalen Biennalen, Graphik- und Exlibris-Wettbewerben ist Jurij Ljukschin auch in Deutschland als Gewinner zweier Goldmedaillen (Kunst- und Graphik-Biennale in Frechen 1983 und Biennale der Buchgraphik in Leipzig 1989) sowie vieler anderer Auszeichnungen der renommiertesten internationalen Graphik-Biennalen bekannt.

Seine Arbeiten kann man in folgenden großen Museen betrachten:

„Freiheit ist ein innerer Zustand des Menschen, der unabhängig vom politischen Regime ist“.

Nikolaj Zwetkow:

Mitglied des russischen Künstlerverbands und der Philosophiegesellschaft Sankt Petersburg

Die Kunst der Selbsterkennung (Ausschnitt aus einem Essay):

„Fast 65 Jahre der Existenz, Umherirrens durch das Lebenslabyrinth, mal ziellos, mal hoffnungslos, mal in den trügerischen Netzen zappelnd, mal in der Gefangenschaft der Banalität, der Naivität und Primitivität des mein Wesen Umgebenden, versuchte ich den Sinn des Geschehens zu erfassen, einen gewissen Symbolismus zu entdecken, der mir das Geheimnis meines Daseins lüftete. Ich wollte ein gewisses Ebenbild entdecken, das die Weisheit und ihre Gerechtigkeit in der Wesenstiefe meines Verborgenen erkennt. Um wenigstens einmal tief und frei einzuatmen, die Ketten der Erwartungen, der Hoffnung und der Einfältigkeit abzuwerfen, jagte meine Fragerei mein Bewusstsein durch verschiedene Ebenen unseres Daseins auf der Suche danach, was dieses Leben ermöglichte. Nach der Entdeckung meiner Fähigkeiten, der Abwägung der Möglichkeiten und der Anwendung meines Könnens, half mir die Kunst folgende Fragen zu beantworten: Was ist das Leben, wer sind wir und was sollen wir hier tun? Wie schön ist es, den ganzen Raum zu eigenem Haus zu machen. Dann kommen Herz und Verstand zur Ruhe. Wenn es irgendwo Heiligtum gibt, dann nur in unserem Bewusstsein“.

„Mein Ziel ist es die Kunst mit der Wissenschaft, der Philosophie und der Psychologie zu vereinen, um die geistige Komponente des ganzen Menschenkomplexes zu erreichen und als Folge das Bewusstsein von der Verdunkelung zu befreien, die Erlangung des erleuchteten und klaren Verstandes, der herzlichen Freude und des Seelenfriedens“.

Karl Schnell:

Geboren 1931 im hohenlohischen Neuenstein.
1953 Eintritt in den Schuldienst
1967-79 Rektor a.d.Aug.-Lämmle-Schule i. Ludwigsburg-Oßweil
Ab 1979 Lehrer an der Freien Waldorfschule Ludwigsburg

Es folgten:
Ruhestand
Autodidaktische Studien
Aktzeichen bei Prof. Orasch, Stuttgart
Malen in der Provence mit dem Henningerschüler U.C. Eipper
Korrektur durch den Henningerschüler J. Calliess
1969 Begegnung mit Prof. Manfred Henninger
1992-97 Seminar für Bildtechnik bei Prof. Schlegel, Stuttgart
Porträtzeichnen bei Otto Jung, Weinstadt

Ausstellungen:


„Im Neandertal im Tal der Düssel
Lebte das Mammut mit dem Rüssel
Auch der Neandertaler lebte dort
Und pflanzte wie man sieht sich fort“

„Mancher Vers hat keinen Sinn
Trotzdem schreibe ich ihn hin
Ein anderer der Sinn besaß
Ist der Vers den ich vergaß“


„Kinder von Archip Kuindschi“ ****

Die Künstlergruppe „Kinder von Archip Kuindschi“ ist eine Gemeinschaft von zwei Malerinnen und drei Malern in Sankt Petersburg, zu welcher u.a. Alla Aleksandrowna Dshigirej und Boris Pavlowitsch Zabirokhin gehören. Aufgrund ähnlicher Vorstellungen über Kunst und zwecks Bündelung kreativer Energie werden seit Jahren gemeinsame Ausstellungen organisiert, da es im Allgemeinen eine seltsame Zeit für Künstler ist und Kunst als Randerscheinung in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Die Presse bezeichnete die Künstlergruppe abwechselnd als zu stark traditionell bzw. als zu wenig traditionell. Die fünf Künstler selbst haben jeweils ihre eigenen spezifischen Ausdrucksformen und bezeichnen ihren Arbeitsstil als denjenigen, welcher dem nicht-offiziellen klassisch-traditionellen Kunstverständnis der 1930er Jahre entspricht. Also dem Fauvismus mit Aspekten der russischen und französischen Avantgarde, bei welchem dem Spiel mit viel Licht und viel Farben eine wichtige Bedeutung zukommt. Der Namensgeber der Künstlergruppe „Archip Kuindschi (1841-1910)“ wurde Zeit seines Lebens für seinen „schlechten Stil“ kritisiert, weil der Bereich der Landschaftsmalerei als obszön galt. Archip Kuindschi hat niemals für das Publikum, sondern nur für sich selbst gemalt und weil ein Bild in seinem Sinne keine Performance sein soll und keine abstrakte Konstruktion, sondern eben Landschaft, haben diese 5 Malerinnen und Maler als Titel für ihren Künstlerbund den Namen „Kinder von Archip Kuindschi“ gewählt und bezeichnen sich laut eigenen Angaben gewissermaßen als seine selbsternannten Kinder – obwohl sie natürlich schon längst keine Kinder mehr sind.